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Naturparadies Dominikanische Republik
Tour 2: Nationalparks der Karibikküste

Dominikanische Republik: Kolibri auf Hamelia patens Christoph Kolumbus notierte in seinem Tagebuch, er sei im „Paradies“ gelandet, als er 1492 die zweitgrößte Insel der Antillen erreichte. Dem Naturliebhaber bietet die Insel „Hispaniola“ bis heute eine enorme ökologische Vielfalt mit einer großen Dichte an endemischen Pflanzen- und Tierarten. Von trockensten Wüstenregionen, Kakteenwäldern, Savannen, Mangrovendickichten über Regen-, Nebel- und subtropischen Nadelwälder bis zu borealen Hochgebirgslandschaften finden sich hier über 14 verschiedene Ökosysteme. In zahlreichen Nationalparks und Naturreservaten wird diese Artenvielfalt geschützt. Die Cordillera Central mit der höchsten Erhebung, dem Pico Duarte (3.089 m), teilt die Insel in Nord und Süd. Aufgrund der Erfahrungen unserer Pionierreise im März 2011 nehmen wir diese natürlichen Gliederung zum Anlass und bieten nun zwei 15-tägige Reiserouten, eine durch den Norden und eine durch den Süden des Landes, an.
Beide Reisen werden von Elmar Mai, Biologe und Fernsehgärtner vom ZDF, geleitet. Als Landespezialist für Geschichte und Natur der Dominikanischen Republik veröffentlichte Elmar Mai erst kürzlich einen sehr ausführlichen Naturreiseführer über die Insel. All seine Erfahrung und sein Wissen möchte er den Reiseteilnehmern in einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter vermitteln. Einblicke in die Geschichte des Landes, Zeiträume für Muße und Freizeit und eine gute karibische Küche runden das Reiseprogramm ab.
Preis pro Person
Doppelzimmer2.870,00 €
EZ-Zuschlag290,00 €
Weitere Reiseinfos
Reiseprogramm als PDF
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
  • Linienflüge ab/bis Frankfurt mit Iberia
  • Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
  • Alle Transfers und für den Reiseverlauf erforderliche Fahrten
  • Unterkunft im DZ/EZ in kleineren, landestypischen Hotels
  • 3 Ü in Santo Domingo, 1 Ü nahe der “Dünen von Bani”, 1 Ü in Barahona, 1 Ü in Pedernales, 2 Ü in Descubierta, 2 Ü in José de Ocoa, 2 Ü in Bayahibe, 1 Ü in Sabana de la Mar
  • Halbpension
  • Reiseleitung durch Elmar Mai
  • Eintrittsgelder (Nationalparks, Museen, Botanischer Garten)
Teilnehmerzahl
8-16 Personen
Reiseleitung
Elmar Mai
Diplom-Biologe, moderiert zahlreiche Fernsehsendungen zum Thema Garten. Als ein ausgezeichneter Kenner des imposanten und abwechslungsreichen karibischen Inselstaates hat Elmar Mai erst kürzlich einen sehr ausführlichen Naturreiseführer Dominikanische Republik herausgebracht.
Anreise
Hinflug:
Samstag, 26.11.2011: Frankfurt ab 07:45, Madrid an 10:15, Madrid ab 13:20, Santo Domingo an 16:10 Ortszeit.
(Zeitverschiebung 5 Stunden)
Rückflug:
Abflug Freitag, 09.12.2011: Santo Domingo ab 18:35, Nachtflug 8 Stunden.
Ankunft Samstag, 10.12.2011: Madrid an 07:45, Madrid ab 08:55, Frankfurt an 11:35.
Hinweise
  • Reisepass wird benötigt.
  • Die Programmdurchführung hängt in Teilen von den aktuellen Straßenverhältnissen ab.
  • Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag
Botanik Dominikanische Republik: Baumbildender Kaktus Neoabbottia paniculata

Anreise

Treffen in Frankfurt und Flug nach Madrid. Von dort aus Weiterflug nach Santo Domingo. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel und kurze Einführung in den Reiseverlauf. 3 Ü in Santo Domingo.

2. Tag

Botanischer Garten in Santo Domingo

Kennenlernen der heimischen Fauna und Flora beim Besuch des Botanischen Gartens, einem der 10 schönsten Gärten der Welt. Hier sind auf 20 Hektar (!) u.a. eine große Palmensammlung sowie viele endemische und einheimische Pflanzen zu sehen, darunter eine große Orchideensammlung mit Arten der Insel. Auch erstaunlich viele wildlebende Tiere, speziell Anolis (eidechsenähnliche Baumkletterer) und Vögel (z.B. Kolibris), können entdeckt werden.

3. Tag

Los Tres Ojos, Naturkundemuseum, Museo del Hombre, Altstadt

Nahe Santo Domingo Besuch des Karsthöhlensystems Los Tres Ojos mit einem unterirdischen Fluss, danach Besuch des Naturkundemuseums. Direkt daneben befindet sich das Museo del Hombre Dominicano, das vor allem der indigenen Bevölkerung der vorkolumbianischen Zeit gewidmet ist. Am Nachmittag Rundgang durch die Altstadt von Santo Domingo. Diese älteste Stadt der Neuen Welt beherbergt auch die älteste Universität auf amerikanischem Boden.

4. Tag
Botanik Dominikanische Republik: Endemische Spechtart Melanerpes striatus

Küste entlang der Karibischen See, "Dünen von Bani", Salinen

Von Santo Domingo Fahrt entlang der Karibik-Küste mit Blick auf eine interessante Strandvegetation. Exkursion im Nationalpark „Dünen von Bani“ und an den dortigen Salinen. Die Dünen sind die größten der Karibik und bieten einen Extremlebensraum mit vielen speziellen Anpassungen. Hier leben viele seltene Vogelarten und kleinere Reptilien. 1 Ü im nahegelegenen Hotel.

5. Tag

Barahona, Wüstenvegetation, Abstecher nach Puerto Viejo

Heute fahren wir weiter nach Barahona. Unterwegs Gelegenheit, die trockenste Gegend der Dominikanischen Republik „en el desierto“, die Wüste im Regenschatten der Hauptkordillere (Cordillera Central) kennen zu lernen. Dort gibt es unzählige extrem angepasste Pflanzen und Tiere, darunter einen nur hier vorkommenden, baumbildenden Kaktus. Besuch der historischen Stätte, dem alten Hafen Puerto Viejo. 1 Ü in Barahona.

6. Tag

Panoramastraße, Nationalpark Lagune von Oviedo, Cabo Rojo, Kakteen von Pedernales

Fahrt Richtung Westen über eine der schönsten Panoramastraßen der Karibik zur Salzwasserlagune von Oviedo mit einer beachtlichen Flamingokolonie und einer besonderen Pflanzenwelt. Besuch des Cabo Rojo, dem alten Bauxit-Hafen mit einer einzigartigen Salzvegetation auf den leicht erhobenen Klippen. Weiterfahrt Richtung Pedernales und Besuch eines kleinen Kakteenvorkommens mit einer der dreißig gefährdetsten Arten in der Dominikanischen Republik. Es ist ein Erlebnis zu sehen, wie die Blüten von Kolibris bestäubt werden. 1 Ü im Hotel in Pedernales.

7. Tag

Nationalpark Hoyo de Pelempito, über Neiba nach Descubierta

Besuch des Nationalparks Hoyo del Pelempito. Der Nationalpark schützt einen der artenreichsten Mischwälder der Dominikanischen Republik mit unzähligen, endemischen Tier- und Pflanzenarten. Weiterfahrt nach Descubierta am Lago Enriquillo. 2 Ü im Hotel in Descubierta.

8. Tag
Botanik Dominikanische Republik: Bixa orellana

Nationalpark Lago Enriquillo, Las Caritas, Naturschwimmbad

Aufbruch sehr früh morgens zum Nationalpark Lago Enriquillo, dem tiefsten Punk der Reise und gleichzeitig dem tiefsten Punkt Südamerikas (40 m unter dem Meerespiegel). Überfahrt zur „Ziegeninsel“ Isla Cabritos, dort lebt die größte Kolonie des Amerikanischen Krokodils und dazu zwei Großleguanarten, von denen eine zu den seltensten Reptilien der Welt zählt! Schwärme von Flamingos und Rosalöfflern, Kolibris und seltene Pflanzen liefern ein unvergessliches Bild aus einer anderen Welt. Danach Besuch einer kleinen Höhle aus Korallenkalk, eine Kultstätte der Tainos, mit von Indianern eingeritzten kleinen Gesichtern, Las Caritas genannt. Tagesausklang an einem Naturschwimmbad mit angenehmem Kleinklima. Eine Vielzahl an Vogelarten kann hier beobachtet werden.

9. Tag

Fossiles Korallenriff bei Jimaní, Laguna de Cabral ó Rincón, San José de Ocoa

Weiterfahrt Richtung Osten, an einem fossilen Korallenriff vorbei zum Nationalpark Laguna Cabral ó Rincón. Er gehört ebenfalls zur Senke von Enriquillo, besitzt aber Süßwasser. Dort leben zahlreiche Wasservögel und wachsen viele interessante Süßwasserpflanzen. Durch das wüstenartige Gebiet von Azua geht es bis nach San José de Ocoa. 2 Ü im Hotel in San José de Ocoa.

10. Tag

Nationalpark Valle Nuevo, Nebelwald

Fahrt auf holprigen Wegen zum Nationalpark Valle Nuevo, dem mit über 2200 m Höhe höchstgelegenen Nebelwald der Insel mit einer einzigartigen Gebirgskulisse. Dort steht ein Kiefernwald, bewachsen mit Unmengen von Epiphyten und besonderen Parasiten. Ein artenreicher Unterwuchs bietet vielen spezialisierten Tieren eine Existenz. Endemische Schmetterlinge und Vögel gehören zu den interessanten Arten. Auf dem gleichen Weg zurück zum Hotel in San José de Ocoa.

11. Tag

Fahrt nach Bayahibe, Altos de Chavón

Auf dem Weg nach Bayahibe Besuch des Künstlerdorfes Altos de Chavón mit Blick über einen typischen Flusslauf an der Südküste, der die Kulisse für einen Antikriegsfilm bildete. Dort sind neben einer schönen Aussicht einige kleine Museen und nette Läden untergebracht. 2 Ü im Hotel in Bayahibe.

12. Tag

Parque Nacional del Este, Boca de Yuma mit Kliff und Fischereihafen

Besuch des Nationalparks „del Este“, dem östlichsten Naturschutzgebiet des Landes. Hier steht ein regengrüner Küstenwald auf dem Programm, mit einer Vegetation, wie sie vor der Rodung der weiten Flächen zum Zuckerrohranbau in dieser Gegend vorhanden war. Es ist ein extrem artenreichen Wald mit der höchsten Artendichte der Dominikanischen Republik und weist ein völlig anderes Arteninventar auf, als die vorherigen Exkursionsziele. Hier ist die Heimat vieler seltener Vogelarten und einiger interessanter Krebse. Am Ostrand des Nationalparks wartet die Fischerbucht Boca de Yuma auf unseren Besuch, ein fisch- und vogelreicher Hafen in einer eigenwilligen Flussmündung, gesäumt von ungewöhnlich hohen Felsufern, von denen man Pelikanen, Fregattvögeln und Albatrossen bei der Jagd zusehen kann.

13. Tag
Dominikanische Republik: Egretta alba in Lagunenlandschaft

Fahrt nach Sabana del la Mar, Nationalpark Los Haitises

Weiterfahrt nach Norden durch eine einzigartige Gebirgslandschaft mit Querung der Ostkordillere nach Sabana de la Mar. Unterwegs mehrere Stopps zur Erkundung der einzigartigen Flora. Es wechseln sich viele typische Landschaften ab. Hier werden die höchsten Niederschlagswerte an der Dominikanischen Küste - bedingt durch den Wolkenstau an der Ostkordillere - gemessen. Bootsfahrt durch den Nationalpark Los Haitises. Ein ausgedehntes Mangrovengebiet mit einem einzigartigen Küsten-Regenwald und einem der artenreichsten Ökosysteme im Hinterland. Dieses tropische Kegelkarstgebirge ist durchsetzt mit Höhlen, von denen viele von der indigenen Bevölkerung genutzt wurden und heute besichtigt werden können. Taschenlampen nicht vergessen, sonst kann man die vielen Felsmalereien nicht sehen! 1 Ü im Hotel bei Sabana de la Mar.

14. Tag

Fahrt zum Flughafen, Nationalpark Cueva de Las Maravillas

Auf dem Weg zum Flughafen in Santo Domingo Besichtigung der Tropfsteinhöhle Reserva Antropológica Cuevas de las Maravillas, einem kultur- und naturkundlich interessanten Naturdenkmal mit einem kleinen Botanischen Garten im Umfeld. Unterwegs bei Bedarf Möglichkeiten zum Einkauf. Übernachtflug nach Madrid.

15. Tag

Ankunft in Frankfurt

Am Morgen Ankunft in Madrid mit anschließendem Weiterflug nach Frankfurt. Mittags Ankunft in Frankfurt und Verabschiedung.